Mangel & Abhängigkeit wird durch den falschen Fokus verursacht

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Empathie ermöglicht uns nicht nur die Welt in einem vielfältigeren Spektrum wahrzunehmen, die Gefühle Anderer wahrzunehmen und die zwischmenschlichen Aspekte zu verstehen, es besteht auch die Gefahr sich dadurch schneller in Abhängigkeiten zu begeben und in einem Leben im Mangel zu verlieren.

Oxytocin, ein Hormon das sich mehr und mehr bei Menschen bildet die eine glückliche Zweisamkeit erleben, durch Berührungen und sexueller Stimulation vermehrt, doch auch durch mitfühlen und das erlernen und üben von Empathie wird Oxytocin mehr und mehr im Körper freigesetzt. Je stärker unsere Fähigkeit der Empathie wächst, desto höhere sind chemische Zustände, wie bei Partnerschaften, im Körper aktiv. Der Synergieeffekt kann dies noch in weitere Höhen treiben.

Auf der unbewussten Ebene, werden wir durch den chemischen Cocktail in eine Illusion der Abhängigkeit verwoben. Eine Illusion deshalb, weil der wahre menschliche Geist niemals Abhängig ist.
Dies ist nur ein Ausdruck einer Illusion des Mangels, ein Mangel entsteht durch die Fokusierung auf einzelne Personen weg von der Vielfalt des Seins. Die Wahrnehmung ist somit durch einen Filter eine gänzlich veränderte, ohne dem Bewusstsein dessen. Das loslassen ist im Unterbewussten dann nicht mehr gewünscht und kann nichtmehr direkt durch Gedanken erreicht werden.

Es entstehen Bindungen, die wie ein Stimulations Cocktail wirken. Die Sehnsucht und die Begierde, angezunden durch Oxytocin und Glückshormone, einem chemischen Cocktail, verstärkt sich somit durch sich selbst in einem irrationalen Verhältniss je nach eigenen negativen Erfahrungswerten im Vergleich zu  gerade erlebten positiven Empfindungen. Wir verlieren nach und nach die Fähigkeit einer Wahrnehmung im Außen, von allem was ist. Für Außenstehende hat sich keine Veränderung ergeben, die Wahrnehmung ist dieselbe.

Die Auflösung bzw Loslösung kann nur durch das bewusst werden der Vorgänge während des Erlebens geschehen. Ein Prozess der je nach Mensch und dessen Erfahrungswerten seines Bewusstheitsgrades abhängig ist.

Die Auflösung dieser chemischen und dessen Folge psychischen Abhängigkeiten ermöglicht erst eine subjektive neutrale Betrachtung und folgt im ersten Augenblick einer völlige Abwertung des bisher Fokusierten.

Mit einem lange andauernden Prozess verbleiben somit die chermischen Abhängigkeiten, welche uns die Illusion des Mangels und des nicht loslösen Könnens vorspielen. Man kann das einer Gewohnheit, welche im Körper wie eine Sucht reagiert gleichsetzen.

Daraus können sehr starke Gefühle auf sich oder dem Fokussierten entstehen, weil man sich hilflos und dem ausgeliefert sieht, dass sich nichtmehr wie zuvor anfühlt, aussieht, verhält. Von der Wahrnehmung vor der Abhängigkeit gibt es zuerst keine Vorstellung, es sei denn wir werden dem nach und nach bewusst.

Dieser Ablauf wird vor allem im Zwischenmenschlichen immer stattfinden, doch unertschiedlich stark, basierend auf der Liebe zu sich selbst, liegt der Schlüssel sich zu verlieren oder die Kontrolle zu behalten.

Auch mit einem Fokus auf sich selbst, ohne dem notwendigen Bewusstsein, gerichtet auf das Ego-Ich, welches in einem unnatürlichen Ego ausartet, verhindert den Fokus auf andere. Diese Illusion ist der wahren subjektiven Erfahrung jedoch ähnlich, weil es auf materiellen aufbaut und die Abhängigkeit verschoben wird, die Fähigkeit zur Liebe anderer vermindert, und eine Selbstreflexion unmöglich ist, ohne diese zu durchbrechen.

Frauen erkennen solch ein Verhalten unbewusst schneller als Männer, durch ihre Feinfühligkeit. Unbewusst wird dies meist als "Krankheit" oder Fehler , also mit einer Abwertung der Person stattfinden,  da wir von Natur aus gesunde Partner ohne Einschränkungen für uns auswählen.

Ausnahmen stellen dar, wenn man eine solche Fokusierung erleben möchte. Dies ist aber nicht von Dauer und ein Bruch ist vorprogrammiert sobald diese Erfahrung ausgelebt wurde.

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